13. März 2018

Dachrinne verstopft – was ist zu tun?

Insbesondere im Herbst ist das Thema für viele Hausbesitzer aktuell: Wenn Laub und kleine Äste von den Bäumen auf das Dach fallen, dauert es nicht lange, bis die Dachrinne voll und der Abfluss verstopft ist. Regenwasser oder im Frühjahr Schmelzwasser kann nicht mehr ungehindert abfließen, staut sich zurück und läuft über den oberen Rand der Regenrinne, im schlimmsten Fall an der Hauswand entlang. Wenn die einmal regelmäßig nass wird, sieht es nicht nur unschön aus; das Wasser verursacht auch bleibende Schäden im Putz und im Mauerwerk. Gleiches kann geschehen, wenn die Dachrinne durch falsche Belastung bricht oder durch Äste und andere Gegenstände beschädigt wird. Damit es nicht erst soweit kommt, empfiehlt es sich, die Dachrinne regelmäßig, mindestens einmal im Jahr zu reinigen, und auf Schadstellen zu überprüfen.

Ohne Höhenangst und Schwindel – selbst Hand anlegen

Wer handwerklich geschickt ist, erledigt vieles am Haus selbst. Wer keine Höhenangst hat und wem nicht schwindelig wird, der kann auch auf die Leiter steigen und die Dachrinne reinigen. Um das Laub aus der Rinne zu entfernen, genügt einen halbe Anderthalb-Liter-Flasche aus Plastik. Ist der obere Teil entfernt, lässt sich mit der restlichen Flasche die Regenrinne bequem „freischaufeln“. Dabei beginnt man am Sinnvollsten in der Nähe vom Fallrohr. Ist der grobe Schmutz auf diese Weise entfernt, kann der Wasserschlauch zum Einsatz kommen. Allerdings sollten Sie den Abfluss vor Verstopfung schützen. Auch hierfür eignet sich als Werkzeug die halbierte Plastikflasche. Bohrt man in den Boden einige, genügend große Löcher (ca. 3mm) und legt dieses „Sieb“ dann über den Abfluss, bleiben Schlamm und Laub in der Flasche hängen und das Wasser kann ablaufen. Der Rückstand kann dann ganz einfach im Hausmüll entsorgt werden. Im Handel gibt es für den gleichen Zweck auch Rinnensiebe bzw. einen Schutz für das Fallrohr zu kaufen.

Hilfsmittel zur Dachrinnenreinigung

Wer nicht ständig die Leiter hoch und runter steigen will, kann sich auch einen Rinnenschaber mit Teleskopstiel besorgen, so dass sich die Reichweite vergrößert. Vom Boden aus lässt sich die Dachrinne nur sehr schwer säubern: selbst wenn es möglich ist, mit einem Teleskopstiel die Dachrinne zu erreichen und mit einer abgeknickten Bürste, einem Schaber oder dem Gartenschlauch direkt in der Regenrinne zu arbeiten – eine Kontrolle über das Ergebnis hat man so nicht. Mittlerweile gibt es Dachrinnensauger, deren Hersteller versprechen, dass die Reinigung ganz ohne Klettern auf die Leiter erfolgen kann. Nur einmal muss man bei Anschaffung eines entsprechenden Roboters – auch die gibt es schon! – auf die Leiter steigen. Das Gerät wird in die Dachrinne eingesetzt und los geht‘s. Ob sich die Investition in solche Lösungen lohnt, muss jeder selbst entscheiden. Wer bereits einen Kärcher besitzt, bekommt dafür im Handel einen „Schlitten“, der sich vom unter Hochdruck stehenden Wasser angetrieben, durch die Regenrinne bewegt und diese dabei reinigt. Mit einer speziellen Hochdruckdüse kann vom Boden aus auch das Fallrohr gereinigt werden.
Nachteil dieser Methoden im Vergleich zur Handarbeit mit Schaufel und Eimer ist, dass der Schmutz meist auf dem Boden landet und dort erst wieder entfernt werden muss.

Sicher ist sicher. Lassen Sie die Fachleute aufs Dach!

Wer die Regenrinne reinigen will, muss häufig die Leiter hinauf und hinab steigen. Die Versuchung ist groß, die eigene Reichweite zu erhöhen und sich besonders stark nach einer Seite hin zu lehnen. Wenn die Leiter dabei wegrutscht, kommt es zu einem Unfall. Da Dächer im Allgemeinen recht hoch sind, gehen diese Stürze nur selten glimpflich aus. Besser ist es da schon, wenn Sie die Fachleute von Sani Blitz aufs Dach lassen! Wir übernehmen seit vielen Jahren für unsere Kunden die Dachrinnenreinigung in München und Umgebung. Nicht nur dass unsere Mitarbeiter über reichlich Erfahrung verfügen und auf Sicherheit achten, wir haben auch das professionelle Werkzeug dabei.
Kontaktieren Sie uns und wir nennen Ihnen nach Ortsbesichtigung den Preis für die Dachrinnenreinigung. Bei besonders schwer zugänglichen Dachrinnen möchten wir dringend empfehlen, dass Sie nicht selbst anlegen, denn hier ist die Unfallgefahr besonders groß. Ein weiterer Vorteil, wenn Sie sich einen Fachmann suchen, ist, dass der mit seiner Erfahrung viel leichter auch kleine Schäden in der Dachrinne entdeckt und so Folgeschäden vermieden werden können.

Häufiges Verstopfen der Dachrinne vermeiden!

Wer keine Lust hat, ständig die Dachrinne zu reinigen, der sollte dafür sorgen, dass sich das Laub dort erst gar nicht ansammeln kann. Sogenannte Laubschutzgitter aus verschiedenen Materialien schützen die Regenrinne zuverlässig. Schutzgitter aus Kunststoff gibt es in jedem Baumarkt als Rollenware, die nach Bedarf zugeschnitten werden kann. Das Laubschutzgitter wird zwischen Dachrinne und die unterste Reihe der Dachziegel geklemmt und hält dort ohne zusätzliche Schrauben oder Klemmen. Allerdings ist diese Variante auch nicht immer sturmsicher. Als haltbarere Variante empfehlen sich Gitter zum Einklicken in die Regenrinne, die sich leicht montieren und auch wieder entfernen lassen. Das ist wichtig, da die Laubgitter keinen 100%igen Schutz bieten können und die Reinigung der Dachrinne auch in Zukunft auch in Zukunft erfolgen muss, wenn auch wesentlich seltener. Gern geben wir Ihnen Tipps zu diesem Thema!